25. Opel-Cup des SAV Torgelow

Bereits am Samstag, den 2. Juni, reisten 16 Teilnehmer unseres Greifswalder Ringervereins  zum 25. Opel-Cup des SAV Torgelows. Traditionsgemäß fand der Wettkampf im Freibad von Torgelow statt, was nicht nur für die Greifswalder Ringer jedes Jahr auf’s neue eine willkommene Abwechselung zu den Turnhallen ist.

Die Kämpfer stellten sich in den Altersklassen E-, D-, C- und B-Jugend ihren Gegner und rangen je nach Altersklasse im klassisch-römischen Stil oder im Freistil. Für den Greifswalder Ringerverein standen Anton Arendt (E-Jugend), Mattis Causen (E-Jugend), Sulim Abdursakow (B-Jugend) und Vincent Below (B-Jugend) ganz oben auf dem Siegerpodest. Die Ringer John Manuel Dörbandt (E-Jugend), Hannes Finn Empen (E-Jugend), Muslim Akhnadov (D-Jugend),Finnja-Cecile Arendt (D-Jugend), Elias Ziemba (D-Jugend), Leon Luca Schmidt (C-Jugend), Philip Bahrmann (B-Jugend) und Marc Denz (B-Jugend)  landeten auf dem zweiten Platz . Leonie Netzel (E-Jugend) und Islam Akhadow (C-Jugend) nahmen man eine Bronze-Medaille in empfang. Lediglich Saichan Abdursakow und Tom Mielke gingen ohne einen Platz auf dem Treppchen nach Hause.

In der Mannschaftswertung musste sich der Greifswalder Ringerverein lediglich gegen den SAV Torgelow geschlagen geben und landete somit auf einem guten zweiten Platz.

Greifswalder Ringer beim 12. Citylauf

Am Samstag waren die Greifswalder Ringer mal nicht auf der Ringermatte unterwegs. Unsere Sportler nahmen zum ersten Mal am 12. Greifswalder Citylauf teil und stellten 2 Staffeln. Eine Frauenstaffel und eine Mixedstaffel, die Mixedstaffel wurde von unseren jüngeren Sportlern gelaufen.
 
Es war für alle eine gelungene Veranstalltung und hat unseren Ringern sehr viel Spaß gemacht.

Wettkampf beim SV Luftfahrt Ringen e.V.

Am Samstag waren 6 Kämpfer und Kämpferinnen unseres Ringervereins in Berlin beim SV Luftfahrt Ringen e.V. zu Gast. Unsere Ringer lieferten sich tolle sehenswerte Kämpfe in der Kategorie Freistil.
 
Am Ende des Tages konnte Trainer Jörg Schulz mehr als zufrieden sein, denn alle Schützlinge brachten eine Medaille mit nach Hause.
 
Amy Kirchner konnte sich souverän gegen ihre Gegnerinnen mit Schultersiegen durchsetzen und sicherte sich somit eine Goldmedaille. Anton Arendt holte ebenfalls Gold für Greifswald durch eine überzeugende Leistung und 4 Schultersiege. Eine weitere Goldmedaille konnte Claudia Arendt erringen. Sie schulterte einmal ihre Gegnerin und gewann die restlichen Kämpfe durch technische Überlegenheit ohne Punktverlust. Für Finnja Arendt hieß es ebenfalls Gold, jedoch ohne Gegnerinnen.
 
Hannes Empen legte zwei seiner Gegner auf Schulter, musste sich jedoch auch zwei seiner Gegner geschlagen geben und landete somit auf dem 3. Platz. Saichan Abdursakow verlor seinen Kampf und stand somit am Ende auf dem Silberpodest.

Mitteldeutsche Meisterschaften Männer

Im brandenburgischen Luckenwalde wurden am vergangenen Wochenende die Offenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Männer ausgetragen. Neben den mitteldeutschen Landesverbänden Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg waren auch Sportler aus Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Berlin angetreten. Insgesamt kämpften in den zwei Stilarten ca. 120 Aktive auf den drei Matten der Fläminghalle um die Medaillen.
Der Greifswalder Ringerverein war mit vier Sportlern präsent.
Für Khasan Akbedaev war es ein kurzes Turnier. Im 55 kg Limit wurde er kampflos Mitteldeutscher Meister, da sein einziger Gegner verletzungsbedingt aufgeben musste. Auch bei Artur Leimann (67kg) wollte keine Freude über die Bronzemedaille aufkommen. Die erhielt er nach zwei Niederlagen schließlich nur, weil auch in der Gewichtsklasse bis 67kg nur drei Sportler gemeldet waren. „Ist das blöd“, stöhnt der junge Greifswalder, „wenn du alles verloren hast und dann doch eine Medaille bekommst.“ Da konnten ihn auch die aufmunternden Worte von Ceven Matthes, der hier nicht nur selbst startete, sondern auch die Funktion des Teambetreuers wahrnehmen musste, nicht trösten. Immerhin hatte Artur sich als 17jähriger ja hier Männern gestellt.
Ceven Matthes (87 kg) musste sich seine Medaillen dagegen hart erkämpfen. In der ersten Begegnung ging er schnell unglücklich zu Boden, hatte dann den Rollen von Thomas Leffler (RSV Rotation Greiz) nichts entgegenzusetzen und verlor wegen Technischer Überlegenheit des Gegners. Das sollte jedoch seine einzige Niederlage bleiben. Die zweite Runde beendete er mit einem schönen Sieg über Roman Chernov vom KFC Leipzig. Beim Punktestand von 10:2 ertönte hier schon kurz vor dem Ende der ersten Kampfzeit der Abpfiff wegen Technischer Überlegenheit. Ein spannendes Duell lieferte er sich anschließend mit Dustin Löser (RSK Gelenau). Die beiden schenkten sich nichts, beide punkteten abwechselnd. Ceven lag mit 8:5 in Führung, als ihm ein schöner Kopf-Hüft-Wurf gelang, in dessen Folge er seinen Kontrahenten schultern konnte. Am Ende freute sich Ceven über verdientes Silber.
Ebenfalls Silber gab es für Karl Marbach (97 kg). Auch er startete mit einer Niederlage. Dem vier Jahre älteren Chris Schneider vom RV Thalheim war er jedoch nur nach Punkten (5:2) unterlegen. Wieder einmal brauchte Karl Zeit, um in den Kampf zu finden. Ließ er sich in den ersten Sekunden noch einmal aus der Kampfzone drängen und wegen Passivität bestrafen, kam er mit jeder Minute besser zurecht und konnte selbst punkten. Erfreulich auch sein enormer Konditionsgewinn in den letzten Monaten. Im folgenden Turnierverlauf konnte Karl zwei Begegnungen technisch überlegen für sich entscheiden. Sven Betschke vom SAV Leipzig besiegte er 9:0, Lukas Kästel vom RSK Gelenau 9:1. In beiden Kämpfen punktete er vor allem mit Rumreißer, Satiev und Rolle. Nach Kämpfen gegen erheblich ältere Athleten am Ende damit verdientes Silber für den erst 17jährigen Greifswalder bei diesem Männerturnier.
Ute Marbach

XV. Pokalturnier in Demmin

Bereits am Samstag waren unsere Ringer zu den XV. Pokalturnier in der Hansestadt Demmin zu Gast.
 
8 Athleten unseres Vereins traten in den unterschiedlichen Gewichts- und Altersklassen in Demmin an und zeigten ihr können. Gegener aus den unterschiedlichsten Vereinen galt es in der Disziplin Griechisch-Römisch sowie Freistil zu bezwingen.
 
Am Ende des Tages zeigte sich Trainer Jörg Schulz nicht ganz so zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge. Konnten sich Ali Mamirov und Anton Arendt den Titel in ihren Gewichtsklassen sichern, reichte es doch für die meisten Greifswalder Ringer nicht für das Treppchen.

DM Jugend B und Osterturnier Utrecht

Auch bei der Deutschen Meisterschaft der B-Jugend (Jg 2004/2005) in Frankfurt/Oder war in diesem Jahr für die Greifswalder Ringer nichts zu holen. Dabei hatte Trainer Manfred Groß seinem Schützling Ben Münchow im mit 18 Startern besetzten 38kg-Limit durchaus eine Medaille zugetraut. In der ersten Runde lief es auch super für den Greifswalder. Nach drei Minuten konnte er bei einem Punktestand von 16:5 Daniel Bershauer vom ASV Karthause schultern. In der zweiten Runde zeigte sich Ben eigentlich noch überlegener, beherrschte Henning Prütz aus Farnkfurt/Oder scheinbar ganz sicher. Er lag bereits 10:0 in Führung, als sein Gegner ihn mit einem Kopf-Hüft-Wurf überraschte und schulterte. Trainer Groß weiß: „Hier war Ben zu aufgedreht. Er sollte eigentlich nur noch sicher verteidigen, stürmte aber weiter vor.“ Die folgende zweite Niederlage gegen Erik Negwer aus dem Erzgebirge, den späteren Vizemeister, bedeutete für Ben dann das Ausscheiden. Am Ende stand ein 11. Platz zu Buche.
Vincent Below und Marc Denz blieben in der Gewichtsklasse bis 57kg in diesem Jahr noch ohne Chancen. Bei Pech im Los standen sich die beiden Greifswalder in der ersten Runde gleich gegenüber. Hier war Vincent erfolgreich und konnte seinen Teamkollegen schultern. Die folgende Begegnung verlor er jedoch und war damit aus dem Rennen um die Medaillen. Auch Marc konnte keinen Sieg mehr verbuchen. Am Ende Platz 11 und 16 für die beiden Greifswalder.
„Für meine drei Jungs waren dies die ersten Deutschen Meisterschaften. Das war alles wahnsinnig aufregend für sie. Bei Marc und Vincent hatten wir uns noch nichts ausgerechnet, aber Ben hätte um Bronze ringen müssen. Da waren Gegner in seinem Pool, die er hätte bezwingen können. Aber dieser Anspannung war er einfach noch nicht gewachsen. Nächsten Jahr läufts besser“, resümiert Trainer Groß.

Lediglich ein Greifswalder Sportler startete bei Europas größtem Jugendturnier „Easter Wrestling“ im niederländischen Utrecht. Bei diesem zum 49. Mal ausgetragen Turnier starteten 691 Athleten aus 21 Ländern der Welt.
Im nordisch ausgetragenen Turnier verlor Karl Marbach (97kg) lediglich die erste Begegnung gegen Ungarns Junioren-Weltmeisterschaftsteilnehmer Robert Ersek, den späteren Turniersieger. Offensichtlich noch nicht ganz dabei, ließ er sich hier gleich in den ersten Sekunden von einem Armdreher überraschen und anschließend rollen. Zwar gab er im weiteren Kampfverlauf keine Wertungen mehr ab, konnte aber auch selbst nicht punkten. „So einem Armdreher kann man mal nachgehen, aber die anschließende Rolle hätte Karl nicht abgeben dürfen. Hier fehlt ihm noch Biss im Kampf um jede Wertung“, sind sich sein Heimtrainer Groß und Andreas Bering, Karls Trainer an der Sportschule Leipzig, einig. Im folgenden Turnierverlauf blieb Karl ungeschlagen. Zunächst sicherte er sich mit Satiev und Durchdreher einen 8:0 Sieg über den Schweizer Jeremy Vollenweider. Ebenfalls 8:0 und damit ein weiterer Sieg wegen technischer Überlegenheit gelang ihm gegen Giorgi Shavadze aus Georgien. Gegen Mirco Lemaic vom SV Fellbach erkämpfte Karl über die volle Kampfzeit von sechs Minuten einen 4:2 Punktsieg. Noch vor zwei Wochen war Karl bei den Deutschen Junioren-Meisterschaften nach einer 2:1 Punktniederlage gegen Lemaic im Viertelfinale ausgeschieden. Damals hatte Karl geführt, bevor ihm wegen angeblicher Beinarbeit Sekunden vor dem Ende Punkte abgezogen wurden. „Ich weiß nicht, ob ich lachen oder heulen soll,“ kommentiert Karl nach diesem Kampf. „Natürlich bin ich froh, Lemaic besiegt und damit die Möglichkeit der Revanche genutzt zu haben. Aber wenn ich daran denke, dass mich bei der deutschen Meisterschaft die vermeidbare Niederlage gegen ihn von einer Medaille getrennt hat, bin ich echt sauer.“
Mit zwei Siegen wegen Technischer Überlegenheit sowie einem Punktsieg hat sich der noch 17jährige Karl in der Altersklasse der 18-20jährigen die Silbermedaille erkämpft. Andreas Bering erläutert, dass solche hochkarätigen Turniere mit hoher internationaler Beteiligung wichtig für Karl seien, um Vertrauen in die eigene körperliche Kraft aufzubauen und die Erkenntnis zu festigen, dass er vorn mitringen kann, wenn er weiter diszipliniert seine technischen Fähigkeiten ausbaut.
Ute Marbach

DM Junioren

Einen weiten Weg hatten unsere zwei Athleten am vergangenen Wochenende zu bewältigen. Zusammen mit Trainer Manfred Groß ging es nach Hemsbach (Nordbaden) zu den diesjährigen Titelkämpfen der Junioren.
Schon nach dem Wiegen und der Auslosung der Kampfansetzungen stand fest, dass es besonders für den erst 17jährigen Karl Marbach in der mit 13 Kämpfern stark besetzten Gewichtsklasse bis 97 kg schwer werden würde, ganz weit nach vorn zu kommen. Unglücklicherweise trafen nämlich alle Medaillengewinner der Vorjahre in seiner Gruppe zusammen, während die erste Gruppe mit weniger bekannten Athleten besetzt war. Positiv allerdings, dass Karl die erste Begegnung gegen Kilian Marcus Schäfer vom KSV Köllerbach mit 8:0 technisch überlegen beenden konnte. Im Viertelfinale gegen Mirco Lemaic vom SV Fellbach unterlag er dann jedoch nach Punkten 2:1. So richtig zufrieden zeigte sich Trainer Groß nicht. Allerdings zweifelte er eher an den Entscheidungen der Kampfrichter als an der Kampfleistung seines Schützlings. Karl wurde in Führung liegend die Wertung wegen einer vermutlichen Beinarbeit wieder abgezogen, was am Ende die Niederlage bedeutete. Da sein Kontrahent auch nicht das Finale erreichte, blieb dem Boddenstädter die Chance auf die Hoffnungsrunde und damit der Kampf um die Bronzemedaille verwehrt. Am Ende stand ein 8. Platz zu Buche. „Karl hat noch Zeit“, tröstet Trainer Andreas Bering von der Sportschule in Leipzig, an der Karl seit einem halben Jahr trainiert. Und Heimtrainer Manfred Groß pflichtet ihm bei: „Mit 17 zählte Karl hier zu den Jüngsten im Feld der bis zu 20 Jahre alten Athleten, der kann in den kommenden Jahren bei den Junioren noch zwei Mal angreifen.“
Auch Artur Schmidt (130kg) gewann seinen Auftaktkampf gegen Marvin Söll vom AC Werdau technisch überlegen und kam somit eine Runde weiter. Anschließend blieb er jedoch gegen Julian Lifke ohne Chancen. Als Zweitplatzierter seines Pools konnte er dann im Kampf über Kreuz gegen den Erstplatzierten des anderen Pools, den späteren Deutschen Meister Franz Richter aus Markneukirchen, nichts ausrichten. Auch im Finale um den 3. Platz konnte Artur gegen Julian Lifke nicht punkten. Allerdings muss gesagt werden, dass der Athlet vom KSV Appenweier ca. 25 kg mehr auf die Waage brachte. „Artur war auch auf Grund arbeits- und krankheitsbedingter Trainingsausfälle nicht optimal in Form“, räumt Trainer Groß ein. „Dafür ist der vierte Platz am Ende dann doch ganz gut und auch ihm bleibt ja noch ein Jahr bei den Junioren.“
Für Mecklenburg-Vorpommern gab es dann aber doch noch einen Meistertitel. Den holte sich im 60kg-Limit Andrej Ginc, Ausnahmetalent des SAV Torgelow und Schüler der Sportschule Frankfurt/Oder. Sten Brauer (55kg), ebenfalls SAV Torgelow, blieb ohne Chancen.
Ute Marbach

 

Norddt. Meisterschaften

Die Norddeutschen Meisterschaften, die am letzten Wochenende in Lübtheen ausgetragen wurden, gestalteten sich zu einem Mammutturnier. Von 11:00 bis 21:00 Uhr wurden in den einzelnen Gewichtsklassen der Altersklassen B/C- Jugend, A-Jugend und Männer in beiden Stilarten auf vier Matten die Meistertitel ermittelt.
Für die elf Greifswalder Ringer um Trainer Manfred Groß standen am Ende zehn Platzierungen im klassischen Stil zu Buche. Ferner gab es dann noch einen vierten Platz für Marc Denz (57 kg, Jugend B/C), der sich nach einem Punktsieg und einer Schulterniederlage im kleinen Finale seinem Teamkollegen Sulim Abdursakow geschlagen geben musste. Malte Plaehsmann landete im 80kg-Limit der Jugend A auf dem 6. Platz, hatte sich aber unter anderem drei Athleten der Sportschule Frankfurt/Oder stellen müssen.
„Ein sehr gutes Turnier kämpften Ben Münchow und Ceven Matthes“, lobt Trainer Groß seine Schützlinge, „wobei Ceven natürlich schon ein alter Fuchs auf der Ringermatte ist.“ Mit zwei Punktsiegen und einem Schultersieg erkämpfte er sich in von Kraft und Kondition bestimmten Kämpfen die Goldmedaille im 87kg-Limit der Männer. „Mit Ben haben wir in den letzten Wochen verstärkt die Wurftechniken trainiert. Schön, dass er hier mit Schulterwurf und Armdreher punkten konnte. Dass er dann dem Torgelower Max Flatau in einen Kopf-Hüft-Wurf lief, der zur Schulterniederlage führte, kann mal passieren,“ erklärt der Trainer. Am Ende gab es für Ben nach zwei Schultersiegen und zwei Niederlagen wegen der Punkteverteilung doch noch verdient Silber in der Gewichtsklasse bis 38 kg der Jugend B/C.
Silber erkämpfte sich mit zwei Schultersiegen auch Samad Abdursakow (65kg, Jugend A). Lediglich einem Athleten vom Türkischen Ringerverein Berlin musste er sich geschlagen geben. Für Tim Wichmann gab es in dieser Gewichtskategorie Bronze. Ebenfalls Bronze sicherte sich mit zwei Schultersiegen bei einer Punktniederlage Sulim Abdursakow.
Spannend machte es Artur Leimann. Er lieferte sich mit Abu Gadaev ein hartes Duell mit einem handballwürdigen Punktestand von 19:20. Artur lag nach Punkten zurück, als es ihm in der letzten Kampfminute dann nach Wurf doch noch gelang, den Gegner vom SV Berlin Buch zu schultern. Mit einem weiteren Schultersieg konnte er sich den Norddeutschen Meistertitel im 65kg-Limit der Männer sichern.
Mit einem Punktsieg konnte sich auch Khasan Akberdaev (Jugend A) Gold erkämpfen. Bei den Männern gab es dann zwei weitere Goldmedaillen für Artur Schmidt (130kg) und Karl Marbach (97kg). Die beiden jungen Athleten, die in drei Wochen für Greifswald bei den Deutschen Meisterschaften der Junioren antreten werden, gaben hier keinen Punkt ab und siegten technisch überlegen.
In der Vereinswertung belegten die Greifswalder Ringer den vierten Platz. Vorn lag der SC Roland Hamburg vor dem 1.Luckenwalder SC und dem SV Luftfahrt Berlin.
Ute Marbach

 

Ringer zu Gast beim Kolding Cup

Ebenfalls am Samstag, den 20. Januar, war eine kleine Gruppe unserer Ringer in Kolding (Dänemark) zum internationalen Kolding Cup zu Gast.

Amy Kirchner rang in der Gewichtsklasse bis 53 kg um eine Medaille, leider musste sie sich all ihren Gegnerinnen geschlagen geben und landete somit auf dem 5. Platz. Finnja Arendt legte zwei ihrer Gegner auf Schulter, musste sich jedoch auch zwei ihrer Gegnerinnen geschlagen geben und landete somit auf dem 3. Platz.

Claudia Arendt feierte ihr Debüt für den Greifswalder Ringerverein in Dänemark. Nach drei absolvierten Kämpfen standen zwei Siege und eine Niederlage auf dem Zettel. Damit rang sie sich ebenfalls auf Platz 3 von 6 Kämpferinnen.

Eine ganz starke Leistung zeigte Artur Leimann. Er musste sich ebenfalls in drei Kämpfen seinen Gegner stellen. Hierbei legte er zwei seiner Gegner auf Schulter und überzeugte im letzten Kampf mit technischer Überlegenheit. Somit landete er am Ende des Tages ganz oben auf dem Treppchen vor seinen insgesamt 5 Kontrahenten.

Trainer Christoph Schulz zeigte sich zufrieden mit den Leistungen seiner Schützlinge.