Alle Beiträge von ringer

Greifswalder Ringer holt Silber bei den mitteldeutschen Meisterschaften

Stolz trägt Kenny Großjohann vom Greifswalder RV seine Silbermedaille um den Hals. Dieser setzte sich Anfang März bei den mitteldeutschen Meisterschaften mit 2 Schultersiegen bei 3 Kämpfen gegen seine Kontrahenten durch. Kenny hat in den letzten Monaten hart trainiert, zahlreiche Trainings- und Kraftsporteinheiten wurden absolviert. Umso zufriedener und stolzer kann er über das Ergebnis sein. Außerdem qualifizierte sich Kenny durch seinen 2. Platz für die deutschen Meisterschaften in Witten am 22./23. März. Wir drücken Kenny fest die Daumen und hoffen wieder auf eine Platzierung auf dem Podest!

2025 startet ereignisreich

Das alte Jahr ist noch gar nicht ganz beendet , schon überhäufen sich die Ereignisse und Termine des Greifswalder Ringervereins.
2024 wurde mit dem alljährlichen Weihnachtsturnier in Torgelow und einer gemütlichen Weihnachtsfeier verabschiedet. Dazu kamen die Kinder und Jugendlichen inklusive der Familien in den GR, um gemeinsam zu feiern bei leckerem Essen, Getränken und Musik. Das Beisammensein wurde für viele Gespräche, aber auch Spiele genutzt- kurzum für Jung und Alt ein schöner, entspannter Abend.
Nach den Feiertagen und Jahreswechsel startete der Januar gleich mit einem Turnier im dänischen Kolding, sowie parallel mit einer offenen Meisterschaft in Berlin.
Weiter ging es im Februar in Torgelow mit der norddeutschen Meisterschaft.
Auch im Februar besuchte Georg Günther( CDU) unseren Verein und nahm sich Zeit mal hinter die Kulissen zu blicken. Dabei eng im Gespräch mit Marion und Manfred Groß. Es wurden Themen wie Integration, Ehrenamt, Förderanträge gesprochen. Der Verein bekam die Möglichkeit sich mit all seiner Vielschichtigkeit( Kindersport, Kraftsport, Volleyball, Yoga, Ringen, aber auch Hallenvermietung, Wettkampfausrichtung und Turnierfahrten) vorzustellen.

Kolding Cup in Dänemark & offene Berliner Meisterschaften

Die Greifswalder Ringer mussten sich am vergangenen Wochenende auf 2 Turnieren verteilen.

Eine Gruppe trat in Kolding/Dänemark mit insgesamt 405 Teilnehmern an. Auf beeindruckenden 7 Matten wurde gleichzeitig gerungen. Bei der Masse an Leuten für Trainer Manfred Groß keine einfache Aufgabe den Überblick zu behalten. Für dieses internationale Turnier, bei dem auch amerikanische, lettische, finnische, schwedische, niederländische, österreichische, belgische und norwegische Vereine antraten, startete die Fahrt in Greifswald um 3.30 Uhr morgens. Schlussendlich waren die Jungs mit 5 Medaillen um 0.30 nachts völlig erschöpft wieder zurück.

Parallel an diesem Tag trat Trainer Ronny Großjohann  mit 5 seiner Schützlinge bei den offenen Berliner Meisterschaften an. Gegen insgesamt 130 Teilnehmer setzten sich die Greifswalder Athleten  durch und holten alle eine Medaille nach Hause.

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt den Sportlern nicht, denn bereits am kommenden Wochenende steht das nächste Turnier in Torgelow an, die nordeutschen Meisterschaften der U14 & U17 !

Ergebnisse:

Seyran Vartanjan Platz 1

Willi Lipinski Platz  9

Ahmad Sadik  Platz 2

Jannis Lemanski Platz 1

Geworg Ibashyan Platz 3

Moritz Wiese (Demminer RV ) Platz 3

Muslim Daudov  Platz 3

Ludwig Quaas Platz 1

Kirill Gorbatenko Platz 1

Edmond Devid Majolova Platz 3

Emilio Boldt  Platz  2

Boddenringer glänzen beim Venne Cup

16 Athleten des Greifswalder Ringervereins waren am Wochenende beim Venne-Cup in Herning/Dänemark am Start. Sie gehörten zu 182 Teilnehmern aus 26 Vereinen, welche die Länder Dänemark, Norwegen, Schweden, Niederlande, Polen und Deutschland repräsentierten. Ein besonderes Turnier für die Ringer, denn hier gilt es die Herausforderung anzunehmen, dass Mädchen und Frauen sowie Jungen und Männer in den verschiedenen Gewichtsklassen gegeneinander ringen. „Keine Angst zu haben und den Mut zu beweisen gegen erheblich ältere Gegner anzutreten war die Devise“ so Trainer Jörg Schultz. Eine Aufgabe, die angenommen wurde, obwohl der Altersunterschied bei bis zu 10 Jahren war. „Mädchen im Alter von 13 Jahren ringen hier gegen 23jährige Frauen und Jungs im Alter von 15 Jahren gegen 20jährige Männer. Erfahrungen sammeln und erfolgreich sein ist die Schwierigkeit.“ erklärt Schultz. Um den Erfolg zu sichern und Trainer und Sportler zu unterstützen, reisten die erfahrenen Ringer Ben Münchow und Martin Schulz mit. Und die Greifswalder Athleten waren erfolgreich. Ungeschlagen in vier Kämpfen durch Schultersiege gewann die 13jährige Emilie Kuschel (48kg,weibliche Jugend) die Goldmedaille. „Emilies Vorgabe war, die Gegnerin in die Bodenlage zu bringen und per Zange zu schultern, oder die erlernte Standtechnik des Kopf-Hüft-Wurfes einzusetzen und dann mit einer Festhalte zu siegen. Dies hat sie exakt ausgeführt.“ analysiert der Trainer. Der 10jährige Ali Mamirov (29kg,D-Jugend) hingegen holte alle Siege vorzeitig durch technische Überlegenheit und gab dabei keine Punkte an die Rivalen ab. So gab es wieder Gold und einen weiteren ungeschlagenen Sportler. „Ali hatte die Aufgabe erst Technik auszuwenden und Punkte zu holen, bevor er mit seiner Spezialtechnik des Arm-Dreh-Schwungs in Zusammenhang mit Rollen dann die Siege einfährt. Perfekt umgesetzt!“ sagt Schultz. Für den 15jährigen Geworg Ibashyan (110kg,Kadetten) gab es diesmal Silber. Den Gegner runter zu reißen und dann bis zur technischen Überlegenheit zu rollen war der Plan. In den Poolkämpfen setzte er die vorgegebene Taktik des Trainers fehlerfrei um und siegte so ohne Punkte abzugeben. Im Finalkampf stand Geworg dann dem 19jährigen Rotislau Boltakh gegenüber. „ Leider musste Geworg hier dann anerkennen, dass Rotislau ihm dann doch noch überlegen war. Der Alters-, Kräfte-, Größen- und Erfahrungsunterschied war dann doch noch zu groß, um ihn zu schlagen.“ resümiert Schultz. Zu diesen drei Platzierungen wurden aber noch weitere sieben Medaillen gewonnen. Eine weitere Goldmedaille holt Elias Ziemba (53kg,D-Jgd). Silber sichern Amy Kirchner (53kg,Juniorin), Claudia Arendt (58kg,Seniorin) und Muslim Akhmadov (32kg,D-Jgd.). Für Finnja-Cecile Arendt (44kg,weibl.Jgd.), Stella Angelina Kuniß (48kg,weibl.Jgd.) und Lena Bohn (72kg,weibl.Jgd.) gibt es eine Bronzemedaille. Zufrieden, sehr stolz und mit 1000 Kronen Siegprämie für die beste Mädchenmannschaft im Gepäck trat der Greifswalder Ringerverein die Heimreise an.

7. Kinder- und Jugendkreissportspiele

Die diesjährigen 7. Kinder- und Jugend- Kreissportspiele fanden am 14.09.2019 in der Greifswalder Ringerhalle statt. Der Greifswalder Ringerverein und der SAV Torgelow führen damit eine lange Tradition fort. 49 Sportler aus der Jugend E bis A (6-16 Jahre) zeigen hier ihr Können auf der Matte. Jedoch geht es bei diesem familiären Turnier nicht ausschließlich um Siege, sondern im Focus steht zum Saisonstart Spaß und Freude am Ringen. Für die Trainer eine außerordentlich gute Gelegenheit den Leistungsstand ihrer Schützlinge zu beurteilen. Genau unterschieden wird in diesem Turnier zwischen Anfängern, Fortgeschrittenen und erfahrenen Ringern.

Trainer Manfred Groß zeigt sich nach dem Aufeinandertreffen sehr zufrieden mit seinen Ringern. „In der E-Jugend (22kg) haben Amir Mamirov und Willi Lipinski sehr viel dazu gelernt, und diese Techniken auch genutzt. Zwei junge Talente! Leonie Loeper konnte sich in der E-Jugend (28kg) sehr gut in Szene setzen. Unser Tommy Kuniß ist wirklich sehr kurz dabei und es war erstaunlich, welche Leistungen er in der E-Jugend (30kg) schon abrufen konnte. Ali Mamirov hingegen war in der D-Jugend (27kg) aufgrund seiner technischen Überlegenheit völlig unterfordert. Saichan Abdursakow ist zum ersten Mal in der C-Jugend (36kg) über sich hinausgewachsen und bringt eine klasse Leistung. In der C-Jugend (44kg) war Leon-Luca Schmidt sehr konditionsstark und technisch sehr ausgereift. In der A-Jugend (50kg) bringen Anton Lemke und Orest Mece völlig überraschend gute Ergebnisse, da sie erst seit 5 Wochen trainieren. Ben Münchow schlägt Sulim Abdursakow in der A/B- Jugend! Eine sehr positive Überraschung für mich. In der weiblichen Jugend (48kg) konnte Emilie Kuschel endlich ihre Aufregung ablegen und frei Ringen, was sehr gute Leistungen brachte. Alles in Allem bin ich überaus zufrieden mit unseren Sportlern!“

23 Medaillen sicherten sich so die Schützlinge des Greifswalder Ringervereins.

Gold gingen an: Amir Mamirov, Ali Mamirov, Tommy Kuniß, Saichan Abdursakow, Islam Akhmadov, Leon-Luca Schmidt, Ben Münchow, Geworg Ibashyan und Emilie Kuschel.

Eine Silbermedaille holen: Willi Lipinski, Anton Arendt, Leonie Loeper, Askhab Mizaev, Elias Ziemba, Oresti Mece, Sulim Abdursakow, Malte Plaehsmann und Finnja Arendt.

Muhammad Altemirov, Muslim Akhmadov, Tom Mielke, Vincent Below und Stella Kuniß sichern die Bronzemedaille.

Nach diesem erfolgreichen Turnier bedankt sich der Greifswalder Ringerverein beim SAV Torgelow für das zahlreiche Erscheinen und die spannenden Kämpfen und natürlich bei allen Organisatoren, Helfern/Helferinnen, Eltern und Sportlern für die Unterstützung.

26. Opel-Cup in Torgelow

Für die Trainer Philipp Groß und Jörg Schultz ging es am Samstag, den 15.06.2019, mit ihren 16 Sportlern des Greifswalder Ringervereins im Alter von 6 bis 12 Jahre zum Turnier nach Torgelow.

Ein Freiluftturnier, welches im Heidebad mit 92 Teilnehmern aus 10 Vereinen ausgetragen wurde. Neben den Vereinen aus Mecklenburg Vorpommern, Berlin und Brandenburg, stellten sich auch Vereine aus Polen und Dänemark ihren Gegnern.  Bevor die jungen Athleten das Freibad genießen durften, standen jedoch spannende, anstrengende Kämpfe auf dem Programm.

In der E-Jugend konnte dabei der 7 jährige Muhammad Altemirov (23kg) glänzen und die Goldmedaille sichern. „Muhammad musste eine Gewichtsklasse höher antreten als zuvor. Da seine Technik jedoch sehr gut ausgereift ist, konnte er mit einer prima Leistung überzeugen und hatte seine Gegner fest im Griff.“ so Trainer Philipp Groß.

Eine souveräne Silbermedaille in der D-Jugend erkämpft der 9 jährige Anton Arendt (27kg). „In allen drei Poolkämpfen gewinnt Anton problemlos mit starken vorzeitigen Schultersiegen. Leider verließ ihn im Finale gegen seinen ewigen Rivalen Henning Lawrenz  die Konzentration, und er musste diesen Sieg abgeben. Daran muss er arbeiten.“ sagt Groß.

Der 12 jährige Tom Mielke (46kg) landet in der C-Jugend erfolgreich auf dem zweiten Platz. Groß erklärt „ Durch seine sehr gute Bodentechnik konnte Tom seine ersten Kämpfe alle auf Schulter gewinnen. Im Finale jedoch kam es leider nicht zur Bodenrunde. Tom konnte so seine Stärke nicht nutzen und musste diesen Sieg abgeben.“

Weitere Goldmedaillen holten John Manuel Dörbrandt (E-Jgd., 28kg), Ali Mamirov (D-Jgd., 29kg) und Emilie Kuschel (weibl.Jgd., 48kg).

Silber gibt es für Amir Mamirov (E-Jgd., 21kg), Leonie Loeper (weibl. Jgd., 34kg) und Chiara Messerschmidt (weibl. Jgd., 41kg).

Willi Lipinski (E-Jgd., 21kg), Elias Zimba (D-Jgd., 54kg), Saichan Abdursakow (C-Jgd., 38kg) und Mia Rathke (weibl. Jgd., 38kg) erringen die Bronzemedaille.

Beendet wurde dieses Turnier dann für die fleißigen Sportler und deren Trainer mit dem perfekten Badespaß im Freizetbad bei fantastischem Wetter.

DM der Veteranen in Ehningen

Zum 70-jährigen Vereinsjubiläum veranstaltet der TSV Ehningen vom 31.05.-01.06.2019 die Deutschen Meisterschaften German Masters 2019 in beiden Stilarten Freistil und Griechisch Römisch. Die Veteranen des Turniers treten hier in fünf Altergruppen im Bereich von 35 bis 60 Jahren an.

Unter den 236 Teilnehmern aus 84 Vereinen befanden sich in diesem Jahr drei Starter des Greifswalder Ringervereins. Der 35 jährige Philipp Groß , Sohn von Trainer Manfred Groß und seit 30 Jahren aktiver Ringer; Ceven Matthes, ebenfalls 35 Jahre, als 8 jähriger schon auf der Matte und Ringer der Bundesliga; und David Humrich, der als 36 jähriger Sportler 15 Jahre Erfahrung vorweist.

Da keine Männermannschaft beim GRV vorhanden ist, startet Philipp Groß in der Vereinswertung für den 1. Henningsdorfer Ringerverein und Ceven Matthes für den RV Lübtheen. Beide trainieren jedoch ausschließlich in der Heimat.

Trotz verletzter Schulter sichert Athlet Philipp Groß ( A 35-40, 100 kg) im griechisch-römischen Stil eine souveräne Silbermedaille, dank vorher sehr gut ausgearbeiteter Taktik und perfekter Umsetzung. So war das Ziel den ersten Kampf gegen den altbekannten  Bundesligisten Björn Holk ohne weitere Verletzungen zu überstehen. „In den weiteren Kämpfen sollte Philipp dann seine Stärken ausspielen. Den Gegner aufziehen und passiv stellen, dadurch in die Bodenlage bringen und Strafpunkte für den Gegner erzwingen. Bei der anschließenden Auswahl dann den Boden wählen. Rollen ran und siegen! Dies hat er perfekt umgesetzt!“ so der Trainer.

Schützling Ceven Matthes ( A 35-40, 88 kg) holt die Bronzemadaille im klassischen Stil mit sehr guten Schulter- und Punktsiegen. „ Sogar Silber wäre möglich gewesen, wenn Ceven nicht teilweise so passiv gewesen wäre. Trotzdem sehe ich die Kämpfe sehr positiv, da Ceven selbst Freistiler ist und so auch in der Bundesliga kämpft. Er wollte klassisch antreten und hat bewiesen, dass er auch hier mithalten kann.“ Den dritten Platz bestätigt er dann am Folgetag im Freistil. „Ceven hat nur einen Kampf gegen den späteren Erstplatzierten verloren. Hier stand es zum Ende 4:4, jedoch hatte der Gegner Sebastian Ecklebe zwei Zwei-Punkte-Wertungen, während Ceven mit 1/2/1- Wertungen leider niedriger lag. Die anderen Kämpfe im Pool waren überhaupt kein Problem. Hier wäre also Gold drinnen gewesen! Trotzdem ein starkes Ergebnis, denn in dem Alter ohne tägliches Training an zwei Tagen 9 Kämpfe erfolgreich zu absolvieren, schafft mancher junger Hüpfer nicht“ sagt Groß.

Sehr viel Pech hatte hingegen der dritte im Bunde David Humrich ( A 35-40, 100 kg). Gleich im ersten Kampf verletzte er sich bei einer Rollenabwehr sehr schwer, führt den Kampf aber willensstark zu ende. Groß erklärt„Die folgenden Kämpfe wurden als Aufgabesiege gewertet, David wurde aber nicht aus dem Turnier genommen. Dabei geht der Sportler auf die Matte, es findet kein Kampf statt, und der Gegner wird zum Sieger erklärt. Dies ist wichtig, um die bereits erzielten Punkte in die Vereinswertung zu retten.“

„Eigentlich wollten wir nur mal probieren, wie sich unsere „alten Hasen“ so in solch einem Turnier schlagen. Mit diesen Erfolgen haben wir ehrlich gesagt gar nicht gerechnet. Jetzt haben die Sportler bewiesen, dass sie locker mithalten können und sehr erfolgreich sind. Nächstes Jahr sind wir auf jeden Fall wieder dabei. Dann aber in höherer Teilnehmerzahl.“ so das Fazit.

Wir sind auf jeden Fall gespannt auf das nächste Jahr!

 

 

 

24. Internationaler Boddenpokal in Greifswald

 

Am 25. Mai 2019 fand der  24. Internationale Boddenpokal statt. Wie jedes Jahr ein riesen Event für den Greifswalder Ringerverein! Hier haben die Sportler die einmalige Möglichkeit nicht nur auf bekannte Gegner aus deutschen Vereinen zu treffen, sondern auch Erfahrungen gegen internationale Sportler zu sammeln. Neben den sportlichen Ergebnissen steht bei diesem Ereignis für unsere Athleten der offene, tolerante und respektvolle Umgang miteinander im Vordergrund.

So zog es  141 Teilnehmer aus 14 Vereinen in die Greifswalder Mehrzweckhalle. Neben unseren deutschen Vereinen starteten die Länder Polen, Weißrussland, Dänemark, Schweden und die Ukraine mit sehr reger Teilnehmerzahl. „Enttäuschend war in diesem Jahr die Teilnahme der Vereine aus Mecklenburg Vorpommern selbst. Bis auf die Ringervereine aus Torgelow, Grimmen, Lübtheen und Stralsund  gab es keine Beteiligung. Vereine, die nicht teilnahmen, haben ein spannendes Turnier verpasst.“ so Trainer Manfred Groß enttäuscht.

Das Turnier zeichnete sich durch ein sehr hohes sportliches  Niveau aus. „Ganz besonders unsere Mädchen konnten mit sehr guten Leistungen überzeugen.“ sagt Groß. Die 6 aktiven Ringerinnen im Alter von 9 bis 16 Jahren sind teilweise noch nicht lange dabei, zeigen aber deutlich, dass Ringen kein reiner Männersport ist. „Über weiteren Zuwachs in der Mädchentruppe freuen wir uns natürlich immer und bieten dafür sehr gerne Probetrainings an.“

Die Kadetten Geworg Ibashyan und Samad Abdursakow bereiteten sich bei diesem Turnier auf den anstehenden Wechsel in die Regionalliga Mitteldeutschland der Männer vor, wo sie dann für Potsdam starten. Hier stehen die Regionalligameisterschaften bevor.

Kritisch beurteilt der Trainer die Leistungen der E-Jugend. „Bis auf wenige Ausnahmen ist hier noch Potential, damit unsere jungen Sportler im Alter von 6 bis 9 Jahren nicht den Anschluss an die Großen verpassen.“ In der C- und D- Jugend hingegen herrscht wieder  Zufriedenheit.

Nach diesem ereignisreichen Wochenende bedankt sich der Greifswalder Ringerverein bei allen Organisatoren, Helfern und Helferinnen, Sponsoren und natürlich bei seinen grandiosen Sportlern!

48. Warnemünder Traditionsturnier

Für fünf Athleten des Greifswalder Ringervereins ging es am 13. April zum 48. Warnemünder Traditionsturnier. 123 Teilnehmer aus 26 Vereinen traten hier gegeneinander an.

Die drei Greifswalder Teilnehmer der Jugend starteten bei diesem Turnier erstmals im Freistil. Da im Verein hauptsächlich der klassische Stil trainiert wird, galt dies als besondere Herausforderung. „Unsere Kämpfer sollten in Vorbereitung auf die Ligakämpfe auch einmal Freistil ringen, da sie in der Regionalliga auch dort eingesetzt werden könnten.“ sagt Trainer Manfred Groß.

Der 13-jährige Ben Münchow (B-Jugend,48kg) und der 15-jährige Geworg Ibashyan (A-Jugend,110kg) sichern sich die Bronzemedaille. Samad Abdursakow (A-Jugend,71kg) hingegen landete nur auf Platz 9. „Samad hat sein zweites Turnier in der höheren Gewichtsklasse gerungen und ist auch kein Freistiler, deswegen konnte er sich leider nicht durchsetzen“ so der Trainer.

Die beiden Greifswalder Männer hingegen konnten mit ihren Leistungen im griech.-röm. Stil überzeugen.

Der 18-jährige Khasan Akberdaev (Männer,59kg) holt die Goldmedaille, nachdem er den Zweitplatzierten im Finalkampf nach 6:3 Führung in der ersten Runde schulterte.

Außerdem wird eine Silbermedaille durch den 19-jährigen Artur Schmidt (Männer,130kg) gewonnen. „Artur hatte sehr starke Gegner und hat sich trotzdem sehr gut geschlagen. Nach einer Verletzung von Gegner Franz Richter (RSV Frankfurt/Oder), welcher im letzten Jahr Dritter bei der WM wurde, war er jedoch im Finalkampf zu sehr abgelenkt und verlor.“

Die abschließende  Analyse des Trainers „Jeder sollte in seiner Stilart bleiben!“ Die Greifswalder Ringer werden also weiter im griech-röm. Stil überzeugen.

XVI. Pokalturnier in Demmin

Das XVI. Pokalturnier der Hansestadt Demmin mit 124 Teilnehmern aus 13 Vereinen, welches am 06. April ausgetragen wurde, endete für den Greifswalder Ringerverein mit einem Medaillenregen. Unsere 14 Athleten um das Trainergespann Philipp Groß und Jörg Schultz im Alter von 6 bis 12 Jahren sicherten sich insgesamt vier Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen.

Gold gingen bei diesem Turnier an Muhammad Altemirov (E-Jugend, 21kg), Ali Mamirov (D-Jugend, 29kg), Elias Ziemba (D-Jugend, 50kg) und Leonie Loeper (weibl. Schüler, 34kg).

John Manuel Dörbrandt (E-Jugend, 25kg), Muslim Akhmadov (D-Jugend, 34kg), Saichan Abdursakow (C-Jugend, 34kg), Askhab Mizaev (C-Jugend, 38kg) und Finnja-Cecile Arendt (weibl. Schüler, 38kg) werden mit der Silbermedaille belohnt.

Die dritten Plätze sichern Florian Rathke (E-Jugend, 29kg), Tom Lewin Mielke (C-Jugend, 46kg) und Emilie Kuschel (Weibl. Jugend, 46kg).

Sieger der Herzen mit den vierten Plätzen sind Leon-Luca Schmidt (C-Jugend, 46kg) und Chiara Sophie Messerschmidt (Weibl. Schüler, 42kg).

„Alle Kämpfer haben tolle Leistungen erbracht. Sehr überzeugend waren der 7-jährige Muhammad Altemirov, der im Kampf um Platz 1 seinen Angstgegner besiegt, und der 9-jährige Ali Mamirov, der trotz Schwierigkeiten im dritten Kampf, alle Gegner schlägt.“ so das Fazit von Trainer Jörg Schultz.

Verein und Beteiligte bedanken sich nach diesem erfolgreichen Wochenende sowohl bei den Trainern als auch bei Claudia Arendt (Betreuerin), Amy Kirchner (Betreuerin), Ben Münchow (Punktrichter) und Sulim Abdursakow (Kampfrichter) für die Unterstützung!